Inhalt in anderen Sprachen

  • Deutsch
  • English
  • Français
  • Italiano
 » Home » Produkte » Rundgewindespindel Rondo » technische Grundlagen

Technische Grundlagen

Konstruktiver Aufbau

Eichenberger-Rundgewindespindeln Rondo sind eine echte Alternative zu herkömmlichen Trapezgewindespindeln: Dank ihres Rundgewindeprofils erreichen sie einen ausgezeichneten Wirkungsgrad und höchste Laufruhe!

Die Stahl-Gewindespindeln werden gepaart mit Kunststoff-Flanschmuttern, die von ihren Aussenabmessungen den Speedy-Standardflanschmuttern entsprechen.

Werkstoffe

Spindel
- Standard: Stahl X20Cr13 (Inox), Werkstoff-Nr. 1.4021
- andere Werkstoffe auf Anfrage

Mutternkörper
- Standard: EX100 weiss
- andere Werkstoffe auf Anfrage

Einsatztemperaturen

EX100-Muttern: –40 bis +60 °C

Muttern-Typ (Form)

Standardmässig steht eine einheitliche Mutternform zur Verfügung:
Selbstverständlich können auch beliebige anwendungsspezifische Mutternformen gefertigt werden, für Grossserien auch aus Kunststoff-Spritzguss.

Steigungsgenauigkeit

Standard  

  • 0,1 mm/300 mm (besser als Klasse G9 nach DIN 69051)  
Auf Anfrage  

  • < 0,1 mm/300 mm  

Einschaltdauer

Den Tragzahlen, Schmierhinweisen sowie der Basis-Berechnung mit dem Lastfaktor fL liegt eine angenommene Einschaltdauer ED von 10 % für einen Rondo aus Standard-Werkstoffen zugrunde.

Fertigungslängen

Allgemein werden Eichenberger-Spindeln als 2.8- bis 3-m-Stangen gefertigt.
Je nach Durchmesser und Material-Beschaffungssituation sind auf Anfrage auch Längen bis 6 m möglich.


Spindelenden

Standardmässig werden die Spindelenden ohne spezielle Bearbeitung auf die gewünschte Länge geschnitten.

Auf Verlangen ist eine sogenannte Standard-Endenbearbeitung mit drei gedrehten Lagersitzen erhältlich.
Natürlich können auch spezielle, anwendungsspezifische Endenbearbeitungen bestellt werden.

In allen Fällen wird eine detaillierte Fertigungszeichnung benötigt!

Beachten Sie hierzu auch die Links zu den
CAD-Daten.

Bild

Handhabungshinweise

Steilgewindespindeln sind Präzisionsbauteile und müssen auf dem Transport und am Lagerort sorgfältig vor Stossbelastungen, Verschmutzung und Feuchtigkeit geschützt werden. Sie sind erst unmittelbar vor der Montage aus ihrer Verpackung zu nehmen.

Bei der Montage ist auf Sauberkeit zu achten. Verunreinigungen oder Verletzungen der Gleitbahnen führen zu erhöhtem Verschleiss und damit vorzeitigem Ausfall.

Bitte beachten Sie vor der Montage/Inbetriebnahme einer Steilgewindespindel unsere Schmierhinweise.

Radial- und Momentenbelastungen

Im Betrieb auf die Mutter einwirkende Radial- oder Momentenbelastungen führen zu einer Überbelastung einzelner Kontaktflächen, was die Lebensdauer der Spindeleinheit massiv beeinträchtigt. Es ist daher auf einen fachgerechten Einbau der Spindeleinheit und die Einhaltung aller relevanten Form- und Lagetoleranzen zu achten.

Schmierung

In vielen Fällen reicht eine einmalige Fettoder Ölschmierung. Grundsätzlich jedoch ist ein allfälliger Schmierinterval von den Rahmenbedingungen abhängig. Bronze-Muttern müssen regelmässig geschmiert werden.
Werkseitig verwendetes Schmiermittel: Klüber Microlube GBU Y 131.

Wegbeschreibung | Impressum | Seite drucken